Regenbogen

Die Reise in die nächste Welt...
Wer mit behinderten und alten Hunden lebt, muss immer mal wieder Abschied nehmen. Bevor Charly, unser erstes Familienmitglied hier in der Pension Rosas Home, seine letzte Reise antreten liess, diskutierte ich viel. Immer öfter erscheint im Netz die Ansicht, dass man ein Tier palliativ betreut und es von alleine sterben soll/muss. Ich wurde auch darauf angesprochen. Auch werde ich oft auf die Würde des Tieres angesprochen, da ich mit gelähmten Hunden lebe. Es ist ein allgegenwärtiges Thema.

Der Weg in der Pension Rosas Home
Ein natürlicher Tod ist für einen Hund ein Glücksfall aber kommt leider sehr selten vor. Ein Mensch soll genau so wenig leiden, wie ein Tier. Daher habe ich mich dafür entschieden, den Weg der Euthanasie zu gehen wenn es notwendig ist und nicht zu warten bis er unter Schmerzen verendet. Wann ist der Zeitpunkt? Egal ob behinderter, alter oder kranker Hund, die Lebensqualität und auch die Würde muss gegeben sein. Ist diese nicht mehr gegeben, begleite ich ihn auf seinem letzten Weg. Diesen Weg gehen wir gemeinsam und dies, sofern kein absoluter Notfall vorliegt, hier daheim, wo ihm wohl ist. Das Wichtigste ist für mich: das Familienmitglied wird nicht alleine gelassen sondern begleitet. Es darf in seiner Umgebung bleiben und die anderen dürfen von ihm Abschied nehmen.

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