Ben

Ben, ehemals Banatul, geb. Feb. 2010 (geschätzt), lebte seit 16. Dezember 2023 in der Gruppe. Er verliess uns am 4. Juli 2023, nach nur einem halben Jahr.


Geschichte
Über Ben wissen wir nicht viel. Gefunden wurde er an der Strasse in Rumänien, deshalb ging man davon aus, dass er angefahren wurde. Die Röntgenbilder zeigen aber keine Verletzungen, dafür eine defekte Bandscheibe. Von seinem Wesen her und den Röntgenbildern gehen wir davon aus, dass er durch die in allen Beinen vorhandene starke Arthrose in einer Schonhaltung unterwegs war, die zu einem Bandscheibenvorfall führte. Daraufhin wurde er wahrscheinlich ausgesetzt.

Wesen
Ben war ein sehr menschenbezogener Hund, welcher aber oft grummelte, wenn ihm was nicht passte. Er war sicher mal ein stolzer selbstbewusster Hund (Schäfermischling). Es tat mir sehr leid, dass wir ihm kaum was Gutes tun konnten.

Seit er hier war
Die Röntgenbilder ergaben einen speziellen Bandscheibenvorfall der sehr schmerzhaft sein muss und in den Bauchraum ausstrahlt. Dies wiederum führt zu enormen Verspannungen seinerseits, was verunmöglicht, ihm die Blase auszudrücken. Auch Medikamente ergaben keine Besserung. Ben stand kurz vor der Euthanasierung als wir entschlossen, es mit der klassischen Homöopathie zu versuchen. Es waren anstrengende Tage aber der tägliche Kontakt mit der Homöopathin (genauste Rückmeldung wie es Ben geht) und somit der Einsatz der richtigen Mittel führten dazu, dass Ben entspannter wurde und es möglich war, die Blase auszudrücken. Nie in den Griff bekamen wir seine Arthroseschmerzen. Gegen Ende Juni verschlechterte sich sein Zustand erneut. Man merkte ihm an, dass er sich kaum noch bewegen wollte. Seine tägliche Schnüffeltour im Garten wurde kürzer. Er bekam blutigen Durchfall und hatte offensichtlich Schmerzen. Ich habe mich Anfang Juli entschieden, Ben gehen zu lassen. Wir genossen zusammen eine Packung Löffelbiskuit und warteten auf den Tierarzt Dr. Schlegel, welcher ihn dann in eine andere Welt gehen liess. Für Ben war es eine Erlösung.

Paten
Bei Ben hatten wir das sehr grosse Glück, den Verein ABT (A better Tomorrow) kennenlernen zu dürfen Sie übernahmen die Kosten für die Einreise sowie die ersten Behandlungskosten von ihm. Von einer lieben Spenderin wurden zudem die Kosten für das Zusatzmaterial für den Rolli übernommen.

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